Städtetrip mit Hund? 

Wie du die Reizüberflutung in der Stadt vermeidest

Ein Städtetrip! Ach, wie schön! … Nicht!


Was für andere nach dem perfekten Ausflug klingt, ist für hochsensible Menschen häufig mit Stress verbunden. Ein Städtetrip! Und während du selbst völlig überfordert von all den Reizen und Menschen bist, sollst du auch noch auf deinen Hund achten.


In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie du als hochsensibler Mensch Städtetrips auch endlich mehr genießen kannst.


Wenn ich an Städtetrips denke, dann denke ich vor allem an überfüllte Straßen- und U-Bahnen, viel zu viele Menschen und mittendrin mein Hund, auf den ich auch noch achten muss. Denn hochsensible Hunde wie Ted erleben Städtetrips genauso wie wir Menschen: laut, voll, unangenehm.

In den letzten Jahren haben sich drei Dinge für mich ganz klar herauskristallisiert, mit denen wir Städtetrips besser überstehen.


1. Die richtige Umgebung wählen

Städtetrip ja, aber bitte nur in einer ruhigen Unterkunft. Wir suchen uns eine Unterkunft etwas außerhalb der Stadt oder in der Nähe eines ruhigen Parks, sodass wir vor allem nachts ruhig schlafen können und Ted nicht ständig anschlägt, weil er etwas auf dem Hotelflur gehört hat. Ferienwohnungen sind uns deshalb auch viel lieber als Hotels, denn dort herrscht nachts meistens noch reger Verkehr auf dem Flur.

2. Die Dosis macht die Hochsensibilität
Wir achten darauf, eine gute Balance zwischen aufregenden Ausflügen und bewussten Auszeiten zu schaffen. Wenn wir an einem Tag in der Stadt unterwegs waren, suchen wir uns am nächsten Tag eine schöne Wanderung im Wald oder durch einen Park aus. Hier kann Ted in Ruhe schnüffeln und ich schütze mich vor zu viel Lärm und Menschen in der Umgebung.

3. Schlaf ist die beste Medizin für dein Nervensystem

Schlaf ist enorm wichtig, um deinem Nervensystem die Möglichkeit zu geben, all die Reize des Tages zu verarbeiten. Sowohl dein Hund als auch du brauchen genügend Schlaf, um am nächsten Tag wieder Abenteuer erleben zu können.

Der größte Fehler: Von 180 auf 0 in den Urlaub rasen 

Last but not least musste ich schon die Erfahrung machen, dass man nie von 180 auf 0 in den Urlaub fahren sollte: Vielleicht kennst du es ja von dir selbst, dass du bis Freitag auf Arbeit bist, gestresst, nebenbei noch packen, und am Samstag in den Urlaub fährst. Am ersten Tag läuft es noch gut, aber am zweiten Tag merkst du, wie du langsam innerlich immer unruhiger und wütender wirst. Der Mann glotzt so doof, die Frau könnte aufpassen, dass sie den Hund nicht weg schubst… Kleinigkeiten lassen dein eh schon auf Hochtouren arbeitendes Nervensystem langsam aber sicher auf den Höhepunkt zusteuern und wenn dann noch etwas Unvorhergesehenes passiert, dann rastest du komplett aus und der Urlaubstag ist im Eimer.


Lasse es soweit nicht kommen und bereite dich langfristig auf den Urlaub vor:

  • Packe bereits einige Tage vorher deine Sachen, anstatt am letzten Tag.
  • Schreibe dir Listen mit den To-Dos, die noch erledigt werden müssen und hake sie Schritt für Schritt ab. So siehst du, was du schon alles geschafft hast.
  • Plane mindestens einen Tag vor dem Urlaub einen „Einstimmungstag“ ein, d. h. keine Termine mehr, kein Einspringen für den Kollegen, der kurzfristig krank geworden ist usw. Ein Waldbad mit deinem Hund kann dir helfen, vom Stress vor dem Urlaub runterzukommen und den Stress an der Waldgarderobe abzulegen.

Mit diesen Tipps steht dem nächsten Urlaub nichts mehr im Weg. Ich freue mich über deine digitale Postkarte und dein Urlaubsgrüße bei Instagram und Facebook.


Liebe Grüße


Monique


Bild von momentverliebt - Julia Dürrling

Ted´s Pfotenpfade 

Monique Hoppe

NESC® Coach

Zertifizierter Coachdogs® Coach
Zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden mit Hund
Zertifizierter Hunde-Tourguide

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