Urlaubsstress statt Erholung?

Wie du als hochsensible Hundemama die Reizüberflutung auf Reisen meisterst

Während andere den Urlaub als das absolute Highlight des Jahres feiern, siehst du manchmal vor allem eins: Stress! Eine neue Umgebung bedeutet für dein Nervensystem: neue Menschen, unzählige neue Reize, unbekannte Orte und unregelmäßige Tagesabläufe. 
Wenn all das bei dir kein Urlaubsgefühl, sondern eher Anspannung oder sogar Angst vor dem Unbekannten auslöst, dann ist das kein Fehler von dir. Es ist ein klares Zeichen für deine Hochsensibilität. 

Wie du es trotzdem schaffst, deine freien Tage zu einer echten Erholung zu machen, verrate ich dir in diesem Blogbeitrag. 

Die Ankunft: Wenn das sichere Zuhause fehlt 

Schon das Ankommen in der Ferienunterkunft kann für hochsensible Menschen Stress bedeuten, weil das sichere Zuhause fehlt. Angefangen davon, dass du erst einmal suchen musst, wo Geschirr, Besteck und Co. sind, bis hin zur Frage, wo das Hundebett hinkommt: Alles musst du dir neu einrichten – am besten so, dass sowohl du als auch dein Hund sich wohlfühlen. 

Da kann es schon mal vorkommen, dass du einige Tage brauchst, um dich häuslich einzurichten, sodass du dich wirklich wohlfühlst und entspannen kannst. Wo wir direkt beim nächsten Problem sind… 

Warum Rundreisen für hochsensible Hundemenschen oft zu viel sind 

Häufige Wechsel der Unterkünfte auf einer Rundreise stressen hochsensible Hundemenschen, weil sie sich in jeder Unterkunft erneut häuslich einrichten müssen. Mit jeder neuen Unterkunft beginnt das Spiel also wieder von vorn. Bleibe daher lieber an einem Ort und starte eure Ausflüge von dort aus. Informiere dich hierzu am besten im Vorfeld, an welchen Orten der bete Startpunkt für gemeinsame Abenteuer mit deinem Hund sind.

Apropos Abenteuer: Diese können für dich und deinen Hund schnell zur Herausforderung werden, wenn ihr die Umgebung nicht kennt und euch beim Gassigehen plötzlich permanent Hunde begegnen. Jede Hundebegegnung kann für dich und deinen Hund aufregend sein.

Mein Tipp: Achte am besten darauf, dass ihr beide genügend Schlaf und Ruhephasen bekommt, um das Erlebte zu verarbeiten. Einen Tag einfach mal Nichtstun ist bei all den Reizen, die im Alltag auf uns einprasseln, im Urlaub sowieso das Beste, was du tun kannst. 

Fazit: Erlaube dir deinen ganz eigenen Urlaubsrhythmus

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Beitrag zeigen, dass du mit diesen Gefühlen nicht allein bist, und dir ein bisschen die Angst vor der nächsten Reise nehmen. Du darfst deinen Urlaub so gestalten, wie ihr es braucht – ganz ohne Leistungsdruck.

Falls du im Alltag oder auf Reisen noch genauer auf deine Bedürfnisse als hochsensibler Mensch schauen möchtest, um mehr Ruhe und innere Sicherheit zu gewinnen, trotz all der Umweltreize um dich herum, dann lade ich dich von Herzen ein, mehr über mein Sicher in mir-Coaching zu erfahren. Gemeinsam stärken wir dein Fundament, damit du dich überall in dir selbst zu Hause fühlst.

Ich würde mich riesig freuen, bald von dir zu hören.

Liebe Grüße

Monique

Bild von momentverliebt - Julia Dürrling